Die DITABIS AG, Pforzheim hat seit dem 1. Januar 2011 die Geschäfte der HLC BioTech, einem Laborgerätehersteller nahe Göttingen übernommen. HLC fertigt und vertreibt seine Thermomixer, Blockthermostate und Absaugvorrichtungen bisher überwiegend im deutschsprachigen Raum an Kunden aus der LifeScience- und Diagnostikindustrie und an öffentliche Forschungseinrichtungen und Universitäten. DITABIS fertigt künftig die HLC-Produkte am Standort Pforzheim und wird sein weltweites Vertriebsnetz nutzen, um im sehr attraktiven Marktsegement der Laborgeräte weiter zu wachsen. Künftig soll dieses Wachstum durch weitere neue Produkte aus…
Mikrobiologen am Institut für Biologie II der Universität Freiburg haben einen bislang unbekannten zentralen Stoffwechselweg in Mikroorganismen entdeckt, mit dessen Hilfe diese Lebewesen unter extremen Salzbedingungen, wie sie zum Beispiel im toten Meer herrschen, leben.Entgegen landläufiger Meinung ist das tote Meer nicht tot, sondern von Mikroorganismen besiedelt, die vor allem zur Gruppe salztoleranter Archaeen gehören. Archaeen (von griechisch archaĩos „uralt“) zählen zu den ursprünglichsten Lebensformen der Erde und haben insbesondere in extremen Umgebungen überlebt. Eine Freiburger Forschergruppe um Dr. Ivan…
Befund: Humusreiche Ackerböden verlieren KohlenstoffDer europäische Forschungsverbund CARBOEUROPE hat eine neue Studie vorgelegt, in der der Kohlenstoffhaushalt von Äckern erstmals umfassend mit einer neuen Methode bilanziert wurde (Sonderband der Fachzeitschrift 'Agriculture, Ecosystems and Environment', Band 139/3). Diese Methode beruht auf der direkten Messung der CO2-Flüsse zwischen dem Ökosystem und der Atmosphäre. Die Pflanzen nehmen tagsüber CO2 (Kohlendioxid) im Zuge der Photosynthese auf. Einen Teil davon veratmen sie nachts wieder. Darüber hinaus setzt der Boden durch die Mineralisation von Humus CO2…
Touchscreens sind »in«. Noch hat die Technik allerdings ihren Preis: Die kleinen Bildschirme enthalten seltene und teure Elemente. Fraunhofer-Forscher entwickeln daher ein alternatives Display aus erneuerbaren, preisgünstigen und weltweit verfügbaren Rohstoffen. Auf der Messe nano tech in Tokio – Halle 5, Stand E-18-11– stellen die Stuttgarter Wissenschaftler vom 16. bis 18. Februar Touchscreens vor, die Carbon-Nanotubes enthalten.Eine leichte Berührung mit den Fingerspitzen genügt: Auf Touchscreens kann man mühelos schreiben, navigieren, Menüfenster öffnen oder Bilder drehen. Innerhalb von Sekundenbruchteilen wird die…
Eine internationale Forschungsgruppe um Professor Stephan Förster, Universität Bayreuth, hat erstmals kolloidale Quasikristalle entdeckt. Im Unterschied zu den bisher bekannten Quasikristallen, die sich nur unter speziellen Laborbedingungen herstellen lassen, handelt es sich um einfach strukturierte Polymere, die durch Selbstorganisation entstehen. Aufgrund ihrer Struktureigenschaften werden sie voraussichtlich bei der Entwicklung neuartiger Bauelemente in der Photonik zum Einsatz kommen können. Darüber berichten die beteiligten Wissenschaftler aus Bayreuth, Zürich, Hamburg und Grenoble in den "Proceedings of the National Academy of Sciences of the…
Gemeinsam mit dem renommierten Bach-Institut für Biochemie der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau startet das Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie (LCB) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) im Januar 2011 ein Kooperationsprojekt. Ziel ist die Entwicklung optimierter Enzymcocktails zum Aufschluss von Lignocellulosen wie Stroh und Holz. Gefördert wird das LCB in dem auf zwei Jahre veranschlagten Projekt vom Internationalen Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer Summe von rund 100.000 Euro.Aufgabe der Gießener Gruppe um Prof. Dr. Holger…
Prostatakrebs gilt typischerweise als Erkrankung älterer Männer. Dennoch sind einige Betroffene bei der Diagnose noch keine 50 Jahre alt. Diese Fälle könnten der Schlüssel zum Verständnis der Biologie dieser Erkrankung sein, so vermuten Wissenschaftler. Früh auftretender Prostatakrebs ist möglicherweise eine Untergruppe dieser Krebserkrankung, die durch eine relativ kleine Anzahl genetischer Veränderungen gekennzeichnet ist. Krebsforscher halten es für wahrscheinlich, dass darunter einige so genannte „Treiber-Mutationen“ sind, die das Entstehen und das Wachstum von Prostatakrebs besonders stark begünstigen. Außerdem gehen die Forscher…
Nanopartikel-Testkit zeigt, wie sich verschieden große Nanopartikel in Tumorgewebe verteilenNanopartikel spielen eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung zukünftiger diagnostischer und therapeutischer Methoden für Tumorerkrankungen, beispielsweise als Transporter für Wirkstoffe oder als Kontrastmittel. Aufnahme und Verteilung von Nanopartikeln im Tumorgewebe hängen dabei stark von der Partikelgröße ab. Um dies systematisch untersuchen zu können, haben Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology (MIT, Cambrigde, USA) und der Harvard Medical School (Boston, USA) jetzt einen Satz fluoreszierender Nanopartikel verschiedener Durchmesser zwischen 10 und 150…
Forscher um die Innsbrucker START-Preisträgerin Kathrin Breuker haben ein Protein entdeckt, das auch im gasförmigen Zustand über lange Zeit stabil gefaltet bleibt. Durch vergleichende Studien des gelösten und gasförmigen Proteins konnten die Forscher zeigen, dass eine Kombination von elektrostatischen Wechselwirkungen für diese erstaunliche Stabilität verantwortlich ist. Die neuen Erkenntnisse werden helfen, Eiweißstrukturen besser zu verstehen. Die Wissenschaftler berichten darüber in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Angewandte Chemie International Edition.Proteine sind die Bausteine des Lebens und übernehmen vielfältige Aufgaben im Organismus.…
In den letzten fünf Jahren hat die sogenannte Aberrationskorrektur die hochauflösende Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) revolutioniert. Mit Hilfe dieser neuen Gerätetechnik sind Forscher nun in der Lage, Atompositionen im Pikometerbereich genau zu bestimmen. Jetzt verbuchen Wissenschaftler der Universität Ulm und ihre Kooperationspartner einen weiteren Erfolg: Erstmals konnten sie experimentell nachweisen, dass die Details im Bildkontrast hochauflösender Elektronenmikroskopie-Abbildungen nicht nur strukturelle Informationen, also die Positionen der Atome, sondern auch Informationen über die lokale Verteilung der Elektronen enthalten. Neben neuen Wegen in der Elektronenmikroskopie…

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