Bei vielen technischen Anwendungen muss UV-Strahlung genau gemessen werden. Auch beim Sonnenlicht wollen wir wissen, wie viel UV-Strahlung auf unsere Haut trifft. UV-Photodetektoren basieren auf unterschiedlichen Materialien - je nach Anwendung sind bestimmte Eigenschaften wichtig. Das Ferdinand-Braun-Institut untersucht geeignete Materialien und entwickelt UV-Detektoren auf der Grundlage von Galliumnitrid und Siliziumcarbid. Wird UV-Strahlung in einer Technologie eingesetzt, zum Beispiel zur Desinfektion von Wasser, darf die Strahlung weder zu schwach noch zu stark sein. Da UV-Lichtquellen im Laufe der Zeit an Intensität…
Rund 200 Nachwuchswissenschaftler der molekularen Biowissenschaften nehmen vom 9. bis 12. September 2009 an einem internationalen Symposium in Göttingen teil. Im Mittelpunkt stehen dabei Vorträge zur aktuellen Forschung in der Entwickungsbiologie, der Neurobiologie, der Strukturbiologie und der Zellbiologie. Ein Schwerpunktthema ist die Biomedizin. Das Symposium "Horizons in Molecular Biology" wird von den Doktoranden der International Max Planck Research School "Molecular Biology" an der Universität Göttingen bereits zum sechsten Mal organisiert; die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette…
Anfang August 2009 startete ein vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) gefördertes Projekt zur Erforschung von Harnwegskatheter-assoziierten Infektionen. Erstmals ist die FH JOANNEUM nun auch Forschungsstätte für ein vom FWF gefördertes Einzelforschungsprojekt. Im Zuge des mit rund 0,3 Millionen Euro dotierten Projektvorhabens wird Projektleiter Andreas Reisner in Kooperation mit der Karl-Franzens-Universität Graz die molekularen Mechanismen erforschen, die der Biofilmbildung und Fortbewegung von bakteriellen Krankheitserregern auf Harnwegskathetern zugrunde liegen. Das Projekt läuft bis zum Jahr 2012. Das Projekt stellt…
Schadstoffe aus den natürlichen Kohlenvorkommen im Golf von Alaska sind im Gegensatz zum Rohöl aus der Tankerkatastrophe der Exxon Valdez nicht leicht bioverfügbar. Damit ist die These, dass natürliche Kohlevorkommen an den beobachteten Umweltschäden Schuld wären, widerlegt. Nach dem Abklingen der akuten Ölschäden hatten verschiedene Forscher Langzeitfolgen an Meeresorganismen beobachtet.Für die anhaltende Schädigung des Ökosystems vor der Küste Alaskas werden so genannte PAK-Schadstoffe verantwortlich gemacht. In der Wissenschaft entbrannte daraufhin ein Streit über die Herkunft dieser Schadstoffe. Das Rohöl aus…
Bei Zöliakiepatienten werden durch ein leicht verändertes Protein Weizenbestandteile länger an Immunzellen gebunden als bei gesunden Menschen. Das löst eine Überreaktion des Immunsystems auf den eigentlich harmlosen Stoff aus und führt zu der weit verbreiteten Glutenunverträglichkeit. Demnach hängt die Darmerkrankung Zöliakie meist mit dem Einbau einer falschen Aminosäure in ein körpereigenes Eiweiß zusammen, das an der Erkennung von Fremdkörpern beteiligt ist. Die fehlerhafte Aminosäure verändert die Oberfläche des Proteins und damit seine Bindungseigenschaften, was die Immunantwort hervorruft, obwohl das gebundene…
 An der Fachhochschule Jena trafen sich gestern alle Partner des von der Thüringer Aufbaubank mit insgesamt 1,5 Mio. Euro geförderten Forschungsprojektes "JEENA - JEnaer Elektronische NAse", um die Aufgaben am gemeinsamen Verbundprojekt zu präzisieren und die weiteren Arbeitsschritte zu koordinieren. Projektpartner sind die enverdis GmbH als Koordinator, die UST - Umweltsensortechnik Geschwenda GmbH, die JenControl GmbH, das Universitätsklinikum Jena mit der Klinik für Innere Medizin I und die Fachhochschule Jena.Dass bei diabetischer Überzuckerung in der Atemluft Acetongeruch und Ammoniakgeruch bei…
Das DIMDI wurde am 1. September 1969 gegründet mit dem Auftrag, einen Auskunftsdienst für die gesamte internationale medizinische Fachliteratur aufzubauen. Im Laufe der Jahrzehnte kamen viele weitere Aufgaben hinzu: Heute ist das DIMDI mit rund 120 Beschäftigten ein Experte für Informationssysteme und Begriffsysteme an der Schnittstelle von Gesundheitwesen und Informationstechnologie."Das DIMDI blickt auf 40 Jahre Erfolgsgeschichte zurück", weiß Direktor Dr. Dietrich Kaiser aus eigenem Erleben: Er hat die maßgeblichen technischen Entwicklungen der vergangenen 23 Jahre als Mitarbeiter, Gruppenleiter und Leiter…
Gemeinsame Pressemitteilung von BASF und Delta Magnettechnik revolutioniert den Kühlschrank 2009-08-27 P-09-348 Technologiewechsel bei Kühltechnik könnte bis zu 50 Prozent Energie sparen BASF-Forscher kooperieren mit Delta Electronics Mit umweltfreundlicher Magnettechnik wollen BASF und Delta Electronics, Inc. neue Anwendungen für die Kühltechnik entwickeln und die Möglichkeiten magnetokalorischer Stromerzeugung ausloten. Insbesondere arbeiten die Kooperationspartner an Materialien und Prototypen für energiesparende Kühlgeräte und Stromgeneratoren, die künftig die herkömmliche Kompressortechnik bei Kühlschränken und Klimaanlagen ersetzen sollen. „Unsere Experten in der Material- und Prozessentwicklung arbeiten…
Forscher sind der Antwort auf die Frage, welche Farben Dinosaurier hatten, einen Schritt näher gekommen: Sie konnten die Farbe einer 40 Millionen Jahre alten Feder rekonstruieren. Diese hatte eine schwarze Grundfarbe und schimmerte je nach Blickwinkel blau-grün bis kupferfarben. Das Fossil stammt aus der Grube Messel bei Darmstadt. Ihre Oberfläche gleicht in ihrer Nanostruktur Federn von heutigen Vögeln so sehr, dass die Forscher davon ausgehen, dass auch die Fossilienfeder irisierend geglänzt haben muss. Den ganzen Artikel finden Sie unter: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/306664.html…
Das große Innovationspotential eines stark interdisziplinären Forschungsprojektes zur Untersuchung und Quantifizierung von Trockenstress bei Nutzpflanzen durch Verwendung von Terahertz-Wellen wurde vom Bundesministerium gewürdigt. An der Technischen Universität Braunschweig wurde im Institut für Pflanzenbiologie von Prof. Dirk Selmar und seinen Mitarbeitern eine völlig neue Methode zur Untersuchung und Quantifizierung von Trockenstress bei Nutzpflanzen erprobt. Diese neue Technologie, die auf der Nutzung von Terahertz-Wellen zur Wassergehaltsbestimmung in Blättern beruht, wurde im Institut für Hochfrequenztechnik der TU Braunschweig in der Arbeitsgruppe von Prof.…
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