Forscher des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) haben in Kooperation mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge, Massachusetts, USA, einen neuen Mechanismus entdeckt, der für den Zellerhalt bei Nährstoffmangel wichtig ist. Das Protein NUFIP1, das normalerweise im Zellkern vorkommt, wandert bei Nährstoffmangel in das Zytoplasma und bindet an Ribosomen, die damit für den Abbau markiert werden; eine wichtige Überlebensstrategie der Zelle, um bei Hunger den Erhalt der Zelle abzusichern. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Science…
Ein Forscherteam der Fachhochschule (FH) Münster, des Horst-Görtz-Instituts für IT-Sicherheit der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Katholieke Universiteit Leuven hat gezeigt, dass die beiden gängigsten E-Mail-Verschlüsselungsverfahren angreifbar sind. Ihr Angriff, den sie Efail tauften, war bei 25 von 35 getesteten E-Mail-Programmen für den Verschlüsselungsstandard S/MIME und bei 10 von 28 getesteten Programmen für den Standard Open PGP erfolgreich.Die Hersteller der Mailprogramme sind informiert und haben die gemeldeten Sicherheitslücken behoben. Trotzdem empfehlen die Experten dringend, die den Standards zugrundeliegenden kryptografischen Verfahren…
JOKARUS-Experiment auf Höhenforschungsrakete erfolgreich durchgeführt. Grundstein für Laser-Abstandsmessungen mit allerhöchster Präzision und Wegbereiter für optische Satellitensysteme zur Navigation.Erstmalig wurde eine Frequenzreferenz auf Basis von molekularem Jod im Weltraum erfolgreich demonstriert! Was sich ein bisschen wie Science Fiction anhört, ist ein wichtiger Schritt zu laserinterferometrischen Abstandsmessungen zwischen Satelliten oder auch für zukünftige globale Navigationssatellitensysteme auf Basis optischer Technologien. Die Tests zur Frequenzreferenz wurden am 13. Mai an Bord der Höhenforschungsrakete TEXUS54 durchgeführt. Ein kompaktes Lasersystem, das maßgeblich von der HU Berlin…
Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben untersucht, wie es dem Immunsystem gelingt, Krankheitserreger in Schach zu halten. Dabei entdeckten die Forscher erstmals Antikörper, die nicht nur ein bestimmtes Bakterium, sondern verschiedene Mikroorganismen zugleich unschädlich machen können. Die neu entdeckten Antikörper erkennen eine Zuckerstruktur, die sich auf der Oberfläche verschiedener Keime befindet. So reicht eine begrenzte Zahl von Antikörpern aus, um eine große Vielfalt an Mikroorganismen zu kontrollieren.Bakterien und andere Mikroorganismen tragen Strukturen aus Zuckermolekülen auf ihrer Oberfläche, die eine wichtige…
Resistente Keime möglichst früh zu erkennen, kann lebensrettend sein. DZIF-Wissenschaftler an der Uniklinik Köln haben mit Antikörpern einen diagnostischen Test entwickelt, der innerhalb von nur zehn Minuten die weit verbreitete Carbapenem-Resistenz von Acinetobacter-baumannii- Bakterien anzeigt – ähnlich wie ein Schwangerschaftstest.Acinetobacter baumannii gehört zu den weltweit vorkommenden Krankenhauskeimen, die vor allem auf Intensivstationen gefürchtet sind. Bei einer Infektion können sie Lungenentzündungen und Blutvergiftungen ebenso auslösen wie Wundinfektionen oder auch eine Hirnhautentzündung. Immer häufiger – insbesondere in Asien, Südamerika, Nordafrika und Südeuropa…
Medikamentenrückstände in Abwässern stellen die kommunale Wasseraufbereitung vor neue Herausforderungen. Mit etablierten Verfahren können sie nur unzureichend entfernt werden. Ein am Fraunhofer IKTS entwickeltes Aufbereitungsmodul schafft nun Abhilfe und entfernt diese Schadstoffe vollständig.In Deutschland werden jährlich ca. 38 000 t an Medikamenten, darunter Hormone, Antibiotika und Virostatika, verbraucht. Deren Rückstände finden sich verstärkt im Abwasser von Ballungsräumen. Von dort gelangen sie auch ins Grund- und Oberflächenwasser. Sie können mit konventioneller Klärwerks- und Wasseraufbereitungstechnik meist nur schwer entfernt werden. Zwei sehr…
Turbulenzen mathematisch zu beschreiben, ist eines der großen ungelösten Probleme der Physik. Auch wie sie entstehen, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Einem Team von Wissenschaftlern um den Oldenburger Physiker Prof. Dr. Joachim Peinke und den Osnabrücker Mathematiker Dr. Pedro G. Lind ist es nun gelungen, experimentell nachzuvollziehen, wie Turbulenz an einem Flügelprofil entsteht. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, beispielsweise die Rotorflügel von Windkraftanlagen weiter zu optimieren. Die Ergebnisse haben die Wissenschaftler kürzlich im Fachjournal Physical Review X veröffentlicht.Als Turbulenz…
Turbulenzen mathematisch zu beschreiben, ist eines der großen ungelösten Probleme der Physik. Auch wie sie entstehen, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Einem Team von Wissenschaftlern um den Oldenburger Physiker Prof. Dr. Joachim Peinke und den Osnabrücker Mathematiker Dr. Pedro G. Lind ist es nun gelungen, experimentell nachzuvollziehen, wie Turbulenz an einem Flügelprofil entsteht. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, beispielsweise die Rotorflügel von Windkraftanlagen weiter zu optimieren. Die Ergebnisse haben die Wissenschaftler kürzlich im Fachjournal Physical Review X veröffentlicht.Als Turbulenz…
Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis, von Experten kurz „Bd“ genannt, dezimiert Amphibienbestände in der ganzen Welt. Unklar war bisher allerdings seine Herkunft. Ein internationales Forscherteam, in dem auch zwei UFZ-Wissenschaftler mitgearbeitet haben, hat nun eindeutig bestimmt, dass der Erreger ursprünglich aus Asien stammt. Von dort aus hat er sich weltweit verbreitet und etliche neue genetische Linien entwickelt. Dieser Prozess sei auch weiterhin im Gange und kann das Amphibiensterben sogar beschleunigen, warnen die Forscher im Fachjournal Science. Sie plädieren für ein Ende…
Regensburger Physiker um Dr. Tobias Korn, Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der Universität Regensburg, haben in einer internationalen Kollaboration mit Forschern der TU Dresden und der Columbia University in New York atomar dünne Heterostrukturen aus den zweidimensionalen Materialien Molybdändisulfid (MoS2) und Wolframdiselenid (WSe2) untersucht und herausgefunden, dass sich die Ladungsträger (Elektronen und Löcher) in einer solchen Struktur nicht, wie bisher angenommen, komplett voneinander trennen, sondern sich teilweise in beiden Materialien gleichzeitig aufhalten. Dies ist eine wichtige Erkenntnis, sowohl für…
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