Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben ein neues Programm entwickelt, das große Datensätze beherrschbar machen soll. Die Software mit dem Namen Scanpy ist beispielsweise ein Kandidat für die Auswertung des Human Cell Atlas Projekts und wurde nun in ‚Genome Biology‘ publiziert.„Es geht um die Analyse von Genexpressionsdaten* zahlreicher einzelner Zellen“, erklärt Erstautor Alex Wolf vom Institute of Computational Biology (ICB) des Helmholtz Zentrums München. Er hat Scanpy entwickelt, gemeinsam mit seinem Kollegen Philipp Angerer in der Machine Learning Gruppe von…
Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten aufklären, wie der als Hustenlöser bekannte Wirkstoff Acetylcystein Zellen vor oxidativen Belastungen schützen kann: Die Substanz wird in der Zelle rasch in sogenannte Persulfide umgewandelt. Persulfide entfalten ihre zellschützende Wirkung, indem sie die Oxidation mit hoher Effizienz auf sich lenken, ähnlich wie ein Blitzableiter.Acetylcystein ist gut bekannt als Hustenlöser, rezeptfrei erhältlich in jeder Apotheke. Weniger bekannt ist der Einsatz des Wirkstoffs als Gegengift bei der Überdosierung von Paracetamol, die zu schweren Leberschäden führen kann. Acetylcystein…
Kunststoffe wie PET (Polyethylenterephalat), aus dem Flaschen oder Verpackungen bestehen, werden nur zu einem geringen Teil recycelt, der Großteil gelangt in die Umwelt. Dort wird er nur sehr langsam abgebaut: Laut Umweltbundesamt dauert es bis zu 450 Jahre, bis eine Kunststoffflasche sich aufgelöst hat. 2016 wurde erstmals ein Bakterium entdeckt, das Kunststoff angreift und zersetzt.Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr. Wolfgang Streit vom Biozentrum Klein Flottbek der Universität Hamburg haben jetzt herausgefunden, dass es weitaus mehr und vielfältigere plastikfressende Bakterien…
 Lässt sich der Schadstoffausstoß von Flugzeugen durch den Einsatz von Biokraftstoffen verringern? Und welchen Einfluss hat eine alternative Tankfüllung auf die Bildung von Kondensstreifen? Diesen Fragen ging Mitte Januar ein gemeinsames Forschungsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Chemie und des Instituts für Physik der Atmosphäre der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nach. Drei Wochen lang starteten die Wissenschaftler von der US-Air Base im pfälzischen Ramstein aus zu insgesamt…
Die Speicherung von Kohlendioxid (CO2) tief unter dem Meeresgrund ist eine Möglichkeit, der steigenden CO2-Konzentration in der Atmosphäre entgegenzuwirken. Aber was passiert, wenn solche Speicherstätten undicht werden und CO2 am Meeresboden austritt? Antworten auf diese Frage liefert nun eine Studie, die sich mit der Auswirkung von CO2-Austritten auf die Bewohner sandiger Meeresböden beschäftigt.Tag für Tag setzen die Menschen fast 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre frei. Eine mögliche Maßnahme gegen die stetig steigenden Treibhausgasmengen ist das sogenannte CCS…
Die Dunkle Materie gibt immer mehr Rätsel auf. Weltweit suchen Physiker seit Jahrzehnten nach diesen Materieteilchen, die kein Licht aussenden und für unser Auge daher unsichtbar sind. Ihr Vorhandensein wurde in den 1930er Jahren postuliert, um astronomische Beobachtungen zu erklären. Während sichtbare Materie wie die, aus der die Sterne oder auch die Erde bestehen, nur etwa fünf Prozent des Universums ausmachen, müsste der Anteil Dunkler Materie den Schätzungen zufolge bei 23 Prozent liegen – aber bis heute gibt es trotz…
Senckenberg-Forschende habe in einer groß angelegten Studie gezeigt, dass sich Wildkatzen in Deutschland nur sehr selten mit Hauskatzen paaren. Das Wissenschaftlerteam untersuchte über 1000 „genetische Fingerabdrücke“ der Katzen und zeigt in der kürzlich im Fachjournal „Ecology and Evolution“ erschienenen Studie, dass nur etwa drei Prozent der untersuchten Wildkatzen deutliche Spuren von Hauskatzen-DNA im Erbgut tragen.Wildkatzen sind aufgrund ihrer scheuen Lebensweise nur sehr schwer zu beobachten und nicht einfach von getigerten Hauskatzen zu unterscheiden. „In Deutschland kommen rein rechnerisch auf eine…
Ob Trennprozesse oder Photovoltaik, Katalyse oder moderne Elektronik: Poröse Polymer-Membranen sind für viele Bereiche von großem Interesse. Membranen, deren Mikroporen sich gezielt zwischen verschiedenen Formen und Größen schalten lassen, könnten ganz neue Perspektiven eröffnen. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellen Wissenschaftler jetzt ein Verfahren vor, mit dem sich poröse Filme aus Formgedächtnis-Polymeren mit präzisen Abmessungen effektiv herstellen lassen. Die Porenform und –größe lassen sich mit Licht reversibel verändern. Eine mechanische Deformation, wie sonst üblich, entfällt.Für die Anfertigung ihrer lichtschaltbaren porösen…
Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist es gelungen, das Wachstum winziger Drähte aus Galliumarsenid live zu verfolgen. Die Erkenntnisse führen nicht nur zu einem besseren Verständnis des Wachstums, sondern sie bieten auch Ansätze, zukünftig Nanodrähte mit speziellen Eigenschaften für bestimmte Anwendungen maßzuschneidern. Galliumarsenid ist ein breit verwendeter Halbleiterwerkstoff, der in Infrarotfernbedienungen, in der Hochfrequenztechnik für Handys, für die Umwandlung von elektrischen Signalen in Licht für Glasfaserkabel und auch für Solarzellen in der Raumfahrt eingesetzt wird.Die Ergebnisse stellten die…
Wie sich hartnäckige Schadstoffe im Wasser einfach und kostengünstig abbauen lassen, haben Chemiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) herausgefunden. Dafür benötigen die Forscher lediglich eine grüne LED-Leuchte, einen Katalysator und Vitamin C. So können sie eine spezielle Art von Elektronen herstellen, die die Schadstoffe im Wasser zuverlässig zerlegen. Bisher waren dafür komplexe Lasersysteme nötig. Die Studie wurde kürzlich in der internationalen Fachzeitschrift "Angewandte Chemie" veröffentlicht.In der Photochemie arbeiten Forscher an der Frage, wie sich mit Licht chemische Reaktionen starten lassen. "Die…
Seite 5 von 99

Fortbildungen

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.